Der Seelensucher

Der Seelensucher

“SEELE” heißt das Zauberwort, das nichts erklärt und doch so viel bedeutet.
Was ist die Seele? Darüber denken Menschen seit 3.000 Jahren nach. Bereits Kinder fragen intensiv nach der Seele und kommen zu erstaunlichen Einsichten. Rainer Oberthür hat Antworten von Frauen und Männern aus Naturwissenschaft, Literatur, Philosophie und Theologie sowie von Kindern gesichtet und erzählerisch und poetisch in eigene Worte gefasst. So entstand die Geschichte des »Seelensuchers«, der fast seine Seele verloren hätte, dann aber zum Seelenforscher wird und 99 Umschreibungen der Seele präsentiert, wiederum wunderbar illustriert von Barbara Nascimbeni. Die sich daran anschließende »Geschichte der Seele« bietet Antworten zu den Fragen an, warum die Seele unsterblich sein kann und was mit ihr nach dem Tod sein wird.

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Diese Geschichte eines Menschen, der fast seine Seele verliert, sie dann ganz neu findet und in Worte fasst, aufgeschrieben von einem Ich-Erzähler, der dann die eigene Geschichte der Seele zur Sprache bringt, ist auf eine bestimmte, eher indirekte Weise mein persönlichstes Buch. Erfunden und doch wahr, klein und doch alles umfassend, schrieb ich es in einer Zeit, die für mich in mehrfacher Hinsicht von Abschied und Vergänglichkeit geprägt war und zugleich Umbrüche und Neuanfänge eröffnet. Ich glaube, diese Geschichte wollte und sollte gerade jetzt zu mir kommen. Wie schön, dass Barbara Nascimbeni meine Worte mit so zauberhaften und eigenständigen Bildern begleitet.

Meine persönliche Vorstellung des Buches ist HIER zu sehen – Verlagsinfos finden sich HIER .

Und hier ist das Video zum Buch:

Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten, 13,5 x 17,5 cm, 1. Aufl. 2020, € 12,00 [D] inkl. MwSt. € 12,40 [A] | CHF 17,90 * (* empf. VK-Preis) ISBN: 978-3-466-37264-5

“‘Der Seelensucher’ ist ein Kleinod unter den vielen Büchern, die das Thema Seele behandeln. … Hauptinhalt des Büchleins sind 99 Zweizeiler über die Seele. … Selbst 99 Sätze über die Seele können nur Annäherungen an das Geheimnis der Seele sein. Der Autor und Theologe Rainer Oberthür weiß, dass sich die Seele letztlich jeder Beschreibung entzieht. Überhaupt schreibt hier jemand mit hoher theologischer, religiöser, menschlicher und sprachlicher Kompetenz, was besonders im Kapitel ‘Die Geschichte der Seele’ deutlich wird, wo Oberthür auf wenigen Seiten die naturwissenschaftliche Sicht der Entstehung der Welt mit der Entwicklungsgeschichte der Seele verbindet und beides in den Kontext des Glaubens an Gott stellt. So entsteht skizzenhaft ein theologischer Beitrag zum Gespräch mit Philosophie und Wissenschaft. Gleichzeitig gelingt hier auch der Versuch, ein modernes Weltbild mit dem Glauben und seinen Aussagen über Gott, die Welt und die Seele in Einklang zu bringen.
Ein überaus gelungenes Büchlein, das ich wärmstens empfehlen kann, denn der Mensch ist beseelt und zeit seines Lebens auch ein Seelensucher. Die feinen und gut passenden Illustrationen von Barbara Nascimbeni überzeugen auf ganzer Linie. Sie geben dem Buch eine verspielte Leichtigkeit und erinnern daran, dass ‘Der Seelensucher’ im Kontext der Arbeit mit Kindern entstanden ist.”
Joachim Leberecht, Rezension bei Amazon
 
“Dieses Buch „beseelt“! Wer kennt sie nicht, die Wörter und Sprüche, die sich um den Begriff der Seele ranken – seelenruhig, glückselig, seelenlos, Seelenheil, in der Seele berührt, und, nicht zu vergessen, die Seligpreisungen als besondere Heilzusagen des Wirkens Jesu Christi. Der Begriff „Seele“ ist derart abstrakt und vielschichtig, dass dieser im Verständnis nahezu ungreifbar erscheint, wäre da nicht Rainer Oberthür, der sich dieser Thematik in leicht verständlicher Form und unterlegter Bildsprache angenommen hat. Als Religionspädagoge gelingt es ihm immer wieder, komplexe Themen auf des Wesens Kern zu reduzieren; verwiesen sei nebenbei auf die durch Hubertus Halbfas` inspirierte Symboldidaktik, die Oberthür für die Konzeptionen „Philosophieren mit Kindern“ und „Theologisieren mit Kindern“ veranlasste. Oberthürs Erzählkunst nimmt den Leser sofort mit auf eine Reise in die verwobene Sphäre der Seele, die letztlich der Frage nachgeht, was diesen Begriff ausmacht. … Oberthür schöpft bei seiner Erzählung aus dem Erfahrungsschatz gesammelter Antworten von Frauen und Männern aus Naturwissenschaft, Philosophie, Theologie und Literatur, nicht zu vergessen die Fragen und Antworten von Kindern und Jugendlichen.
Der Buchtitel eröffnet das erste Kapitel des Buches. Ein von Erfolg, Wohlstand und Sorglosigkeit gekrönter Mann beginnt im Zuge des Älterwerdens das Leben zu hinterfragen und neu zu justieren. Nachdem dieser sein altes Leben hinter sich gelassen hat, sammelt er auf seinen Reisen durch die Welt Fragen und Antworten der Menschheit, welche ihn als Seelensucher vorantreiben. Aus diesem Fundus konstruiert er eigene Vorstellungen, Weisheiten und die Begeisterung für den Begriff der Seele. Jene Sammlung von 99 Umschreibungen bilden den Hauptteil des Buches, gefolgt von dem Versuch, den fragmentarischen Erfahrungsbeispielen ein geschichtliches Konstrukt zu verleihen, dessen Entstehungsprozess sich gemäß Autor folgendermaßen beschreiben lässt: ‘Aus einem nicht sichtbaren Punkt entsteht das gigantische Universum und Milliarden Jahre später der Mensch mit einer einzigartigen Seele.’ Abschließend erhält der Leser noch einmal komprimierte Deutungsversuche im Hinblick auf die Differenzierung von Geist und Seele sowie der seelischen Unsterblichkeit.
Die wunderschönen Illustrationen sind ein Balsam für die Seele des Betrachters. Barbara Nascimbeni verleiht der Sprache des Autors haptischen Glanz und eröffnet damit einen ausgezeichneten bildlichen Zugang. Rainer Oberthür versteht es, im interdisziplinären Zusammenspiel Zugänge zum Seelenbegriff zu ermöglichen, dessen Abstraktion die Menschheit seit jeher bewegt. Seelenvergnügt eröffnen Autor und Illustratorin perspektivische Sichtweisen und Denkanstöße. Gerade in einer Zeit wie dieser, die Freud und Leid sowie Wesentliches in den Blick rückt, lohnt es sich, auf Seelensuche zu gehen. Das Buch ist nicht nur ein wunderbares Geschenk für eine beseelte Mußestunde, sondern zugleich eine Unterstützungshilfe bei Fragen von Kindern und Jugendlichen.”
Manfred Januarius Bauer, im Eulenfisch Literaturmagazin 2/21, S. 88f
 
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